Neue Klinik für HNO und Kopf-Hals-Chirurgie eröffnet

Frankfurt am Main, den 4. November 2019 – Mit der Gründung der neuen Kopf-Hals-Klinik für HNO-Heilkunde und Onkologische, Plastisch-rekonstruktive, Endokrine und Roboterassistierte Kopf-Hals-Chirurgie haben die Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken ihr Leistungsspektrum erweitert. Die neue Klinik befindet sich im Agaplesion Bethanien Krankenhaus und wird vom Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. habil. Balazs B. Lörincz, Ph. D. (45) geleitet.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Privatdozent Dr. Lörincz einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Kopf-Hals-Chirurgie für uns gewinnen konnten. Damit stärken wir den onkologischen Schwerpunkt unserer Kliniken auf ideale Weise“, sagt Geschäftsführer Jürgen Schäfer. Der neue Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Lörincz hat ein eingespieltes Team an seiner Seite, da seine gesamte HNO-Klinik mit den beiden Oberärzten Dr. med. Christine Barth und Dr. med. Wolfgang Kelker und mit allen HNO-Assistenzärzten, mit mehreren Pflegekräften sowie Verwaltungsmitarbeitern aus dem St. Elisabethen-Krankenhaus zu den Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken wechselte.

Die Besonderheit der neuen Kopf-Hals-Klinik: Sie ist standortübergreifend aufgestellt. Das Team ist vorwiegend im Agaplesion Bethanien Krankenhaus, operativ aber auch im Agaplesion Markus Krankenhaus tätig. Die Klinik bietet das gesamte Spektrum des Fachgebiets insbesondere die onkologische, rekonstruktive, endokrine und roboterassistierte Kopf-Hals-Chirurgie an. So reicht das Leistungsspektrum von der Tumorchirurgie über die Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie bis hin zur chirurgischen Behandlung von Erkrankungen der Speicheldrüsen, des Gesichtsnerven sowie von Nasennebenhöhlen und vom Mittelohr. Abgerundet wird das Angebot durch plastisch-rekonstruktive und roboterassistierte Eingriffe.

Das Team der Klinik bietet ausgewählte Operationen mit dem OP-Roboter DaVinci an. Auf diesem Gebiet verfügt der neue Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Lörincz über langjährige Erfahrungen. Er entwickelte als einer der ersten europäischen Anwender seit 2011 die transorale roboterassistierte Chirurgie mit dem DaVinci OP-Roboter und ist derzeit noch immer der einzige Ausbilder und Trainer für roboterassistierte Kopf-Hals-Chirurgie in Deutschland. „Mit dem Roboter können wir beispielsweise bösartige Tumoren am Zungengrund, im Schlund oder im Kehlkopf besonders schonend von innen durch den Mund entfernen, sodass offene Operationen nicht notwendig sind“, sagt der Chefarzt.

Priv.-Doz. Dr. Lörincz wurde in Budapest 1974 geboren. Nach seinem Medizinstudium an der Universität Pécs (Fünfkirchen) absolvierte er seine Facharztausbildung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde an der Universität Bergen in Norwegen. Daran schloss sich eine zweijährige Fellowship-Weiterbildung für onkologische, rekonstruktive und endokrine Kopf-Hals-Chirurgie in Australien an. Von 2010 bis 2017 war Priv.-Doz. Dr. Lörincz an der Hamburger Uni-Klinik in Eppendorf und anschließend ein Jahr an der Asklepios Klinik Hamburg-Altona tätig, bevor es ihn aufgrund seiner neuen Position als Chefarzt der HNO-Klinik des St. Elisabethen-Krankenhauses nach Frankfurt zog. Er ist in der Deutschen HNO-Gesellschaft Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Speicheldrüsen- und Schilddrüsen­erkrankungen. Außerdem ist er Teil des Editorial Board der führenden europäischen HNO-Fachzeitschrift, der European Archives of Oto-Rhino-Laryngology and Head & Neck.
Priv.-Doz. Dr. Lörincz ist verheiratet und hat vier Kinder.

 

Die AGAPLESION FRANKFURTER DIAKONIE KLINIKEN mit ihren beiden Krankenhäusern AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUSund AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS bieten höchste medizinische und pflegerische Kompetenz auf dem neuesten wissenschaftlichen und technischen Stand. Als evangelische Krankenhäuser mit langer Tradition wird großer Wert auf eine liebevolle und persönliche Versorgung und Pflege der Patienten gelegt. Die beiden Kliniken verfügen über insgesamt 872 Betten und 70 teilstationäre Plätze. Im Jahr 2018 wurden dort rund 37.250 Patienten stationär, mehr als 12.100 Patienten vor- oder nachstationär behandelt, rund 17.600 ambulante Notfälle versorgt sowie circa 2.350 ambulante Operationen vorgenommen.

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.

Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 23 Krankenhausstandorte mit über 6.300 Betten, 35 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 800 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, 15 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 19 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über 1,2 Milliarden Euro.

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