Ganz im Sinne der Spezialisierung: Agaplesion Markus Krankenhaus fokussiert sich noch stärker auf Onkologie

Frankfurt am Main, 15. August 2018 – Das Agaplesion Markus Krankenhaus wird seine geburtshilfliche Abteilung zum 1. Januar 2019 schließen, um sich noch mehr auf die operative Gynäkologie und gynäkologische Onkologie konzentrieren zu können. Werdende Mütter und alle Mitarbeiterinnen des Kreißsaals können durch das Bürgerhospital Frankfurt übernommen werden.

"Der Fokus des Agaplesion Markus Krankenhauses und unserer Frauenklinik liegt bereits seit vielen Jahren auf der operativen Gynäkologie sowie der operativen und konservativen gynäkologischen Onkologie. Um künftig noch mehr Patientinnen sowohl mit gutartigen als auch bösartigen Erkrankungen der Brust oder der weiblichen Geschlechtsorgane auf medizinisch hohem Niveau behandeln und damit unseren steigenden Bedarf weiter decken zu können, benötigen wir mehr Kapazitäten. Daher haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, uns zum Ende des Jahres von unserer Geburtshilfe zu trennen, die im Vergleich deutlich weniger nachgefragt wird", erklärt Priv.-Doz. Dr. med. Marc Thill, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Agaplesion Markus Krankenhaus. Hier hat das Team der Geburtshilfe im vergangenen Jahr durchschnittlich rund zwei Kindern pro Tag auf die Welt geholfen.

Das Agaplesion Markus Krankenhaus erhält bei diesem Schritt Unterstützung vom Bürgerhospital Frankfurt. Die Frauenklinik des Bürgerhospitals ist auf Geburtshilfe und Perinatalmedizin spezialisiert und wird seine Geburtshilfe ab Januar 2019 erweitern. Im dann fertiggestellten Teilneubau wird das Krankenhaus im Nordend sieben anstatt zuvor fünf Kreißsäle zur Verfügung haben. Ermöglicht wird dies u. a. dadurch, dass das Land Hessen den insgesamt 50 Millionen Euro teuren Teilneubau mit 20 Millionen Euro fördert. "Durch die anstehende Vergrößerung können wir nicht nur die werdenden Mütter, sondern auch alle Hebammen und Kinderkranken­schwestern aus dem Agaplesion Markus Krankenhaus übernehmen, sofern diese es wünschen", sagt Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Franz Bahlmann, Chefarzt der Frauenklinik im Bürgerhospital Frankfurt. Erste konstruktive Gespräche wurden seitens des Bürgerhospitals mit den Mitarbeiterinnen bereits geführt.

Mit der weiteren Fokussierung der Klinik für Gynäkologie auf ein Teilgebiet des Faches entspricht das Agaplesion Markus Krankenhaus voll und ganz der Forderung von Gesundheitsexperten und der Politik nach spezialisierten Krankenhäusern. "In der Onkologie beispielsweise werden die Therapie- und Diagnosemöglichkeiten immer komplexer und umfassender. Da ist es sinnvoll, Ressourcen zu bündeln und sich auf bestimmte Bereiche zu spezialisieren, um den Patientinnen eine qualitativ hochwertige medizinische Behandlung anbieten zu können", sagt Priv.-Doz. Dr. med. Marc Thill. Das Agaplesion Markus Krankenhaus wird in diesem Zusammenhang nicht nur in die räumliche Erweiterung der Gynäkologie, sondern auch in innovative Medizintechnik investieren.

Dass gerade das Bürgerhospital die frei werdenden Kreißsaalkapazitäten auffangen will, ist kein Zufall. Bereits jetzt besteht zwischen den beiden Kliniken für Gynäkologie und Geburtshilfe eine enge Zusammenarbeit. So wird seit diesem Jahr die Ausbildung der Assistenzärzte und Medizinstudierende im Praktischen Jahr gemeinsam gestaltet. Angehende Gynäkologen rotieren durch beide Fachabteilungen und profitieren von den unterschiedlichen fachlichen Stärken. "Nach den ersten Monaten konnten wir hier bereits eine positive Zwischenbilanz ziehen", sagt Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Franz Bahlmann. Durch die verstärkte Spezialisierung des Agaplesion Markus Krankenhauses ergänzt es sich im Leistungsspektrum mit dem Bürgerhospital Frankfurt auf ideale und zukunftsfähige Weise. 

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Laura George

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