Geballte Kompetenz: Drei neue Chefärzte am Agaplesion Markus Krankenhaus

Frankfurt am Main, 5. September 2018 – Gleich drei neue Chefärzte haben in den vergangenen Wochen im Agaplesion Markus Krankenhaus ihr Amt angetreten: Dr. med. Max Müller in der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie; Prof. Dr. med. Gunnar Heine in der Medizinischen Klinik II: Nephrologie, Hochdruck- und Gefäßkrankheiten sowie Prof. Dr. med. Christoph Heidenhain in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

"Ich freue mich sehr, dass wir für das Agaplesion Markus Krankenhaus drei so erfahrene und hochmotivierte neue Chefärzte gewinnen konnten. Mit Dr. Müller, Prof. Heine und Prof. Heidenhain sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Jeder verfügt auf seinem Fachgebiet über hervorragende fachliche Kompetenzen, mit denen sie die exzellente Arbeit ihrer Vorgänger fortsetzen und weiterentwickeln werden", sagt Geschäftsführer Jürgen Schäfer.

Dr. med. Max Müller ist seit Mitte Juli Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv­medizin und Schmerztherapie. Der 52-Jährige, der auch das Europäische Anästhesieexamen EDA besitzt, arbeitete zuletzt als Chefarzt im Agaplesion Elisabethenstift in Darmstadt. Einen seiner Schwerpunkte bildet die ultraschallgestützte Regional­anästhesie. Sie kommt - alleine oder in Kombination mit einer Vollnarkose - vor allem bei Eingriffen an Schulter, Armen und Beinen zum Einsatz. "Die örtliche Betäubung ist für das gesamte Organsystem schonender. Die Patienten spüren nach der Operation eine längere Schmerzfreiheit und leiden seltener unter Übelkeit und Erbrechen", sagt Dr. Müller. Außerdem engagiert er sich in der Trans­fusions­medizin und im Netzwerk "Patient Blood Management". Ziel dieser Initiative, an der auch das Agaplesion Markus Krankenhaus teilnimmt, ist der schonende Umgang mit der Ressource Blut und die Reduzierung von Blutverlusten während der OP. Besonders am Herzen liegt dem neuen Chefarzt die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses: "Mein Ziel ist, den jungen Kollegen eine möglichst breite praktische Ausbildung zu bieten, damit sie alle Techniken des Fachgebiets kennen und anwenden können."

Prof. Dr. med. Gunnar Heine leitet seit dem 1. August 2018 die Medizinische Klinik II (Nephrologie, Hochdruck- und Gefäßkrankheiten). Der 46-Jährige wechselte aus dem Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg nach Frankfurt und verfügt über weitreichende Kompetenzen in allen Teilgebieten der Nephrologie inklusive aller modernen Nierenersatzverfahren. Ein Fokus seiner Arbeit liegt auf der Wechselwirkung zwischen Herz- und Nierenerkrankungen. "Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zu entwickeln. Hier gilt es, besonders aufmerksam zu sein und frühzeitig gegenzusteuern", sagt Prof. Heine. Genauso wichtig ist die Früherkennung von Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus und Bluthochdruck, die Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronische Nierenerkrankungen sind. Prof. Heine hat eine Professur an der Universität des Saarlandes inne. Außerdem ist er unter anderem für die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie an der Erstellung Nationaler Versorgungsleitlinien beteiligt und leitet das Studienprogramm "HOMe", das die Bedeutung von neuen Markern für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenerkrankungen untersucht.

Prof. Dr. med. Christoph Heidenhain ist seit dem 1. September 2018 Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Nach Stationen an der Berliner Charité und der Aachener Universitätsklinik war der 46-Jährige zuletzt als Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Onkologische Chirurgie am Sana Krankenhaus Gerresheim in Düsseldorf tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählen die onkologische Chirurgie und alle operativen Eingriffe an Magen, Darm, Leber, Gallen­wegen und Bauchspeicheldrüse. Zudem verfügt er über eine große Expertise in der Hernienchirurgie. "Praktisch alle Operationen können minimalinvasiv vorgenommen werden. Dies führt zu einer schnelleren Genesung der Patienten, senkt das Infektionsrisiko und verringert die Schmerzen nach dem Eingriff", sagt Prof. Heidenhain. Besonders freut sich der neue Chefarzt auf die enge Zusammenarbeit mit den Gastro­enterologen der Medizinischen Klinik I: "Gemeinsam werden wir das Darm­zentrum ausbauen und damit sowohl Patienten mit Tumoren des Bauchraums als auch Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen optimale Therapiemöglichkeiten bieten." Prof. Heidenhain ist auch in der Lehre tätig und hat eine außerplanmäßige Professur für Chirurgie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf inne.

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