In Paraguay im Einsatz

Frankfurt am Main, den 20. August 2019 – „Auf nach Paraguay!“ – hieß es im Juli für Dr. med. (PY) Pablo Ramirez. Der Funktionsoberarzt der Klinik für Plastische Chirurgie im Agaplesion Markus Krankenhaus nahm dort an einer humanitären Mission von Interplast Germany teil.

Für eine Woche reiste Dr. Ramirez mit den Plastischen Chirurgen Priv.-Doz. Dr. med. Klaus Exner und Dr. med. (PY) Juan Enrique Duerksen-Braun sowie der Kinderärztin Dr. med. Gloria Ortiz de Duerksen und OP-Schwester Lisa Mauritz von Frankfurt nach Concepción. "Zusammen mit den einheimischen Kollegen haben wir im Hospital IPS rund 120 Patienten behandelt. Die meisten von ihnen litten an Fehlbildungen, Verbrennungen oder Verletzungen im Gesicht, an Händen und Füßen sowie an Tumoren der Haut oder der Weichteile", sagt Dr. Ramirez. Neben ihrer Tätigkeit in der Klinik gaben Dr. Ramirez und seine ärztlichen Kollegen ihr Wissen auch in Vorträgen an Medizinstudierende weiter.

Für die Patienten aus Concepción war die Möglichkeit, sich von Plastischen Chirurgen operieren zu lassen, eine ganz besondere. "Da sich die nächste Klinik für Plastische Chirurgie in der 400 Kilometer entfernten Hauptstadt Asunción befindet, haben viele Patienten keine Chance, sich dort Hilfe zu holen", sagt Dr. Ramirez. Bereits seit 2009 engagiert er sich bei humanitären Missionen. "Mir ist es sehr wichtig, Menschen helfen zu können. Und als Plastischer Chirurg kann man dies mit relativ einfachen Mitteln tun. Durch einen operativen Eingriff kann man etwa Kindern mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte ein Stück mehr Lebensqualität schenken. Das ist für mich eine große Bereicherung."

Die Förderung von humanitären Einsätzen wie dem von Dr. Ramirez hat im Agaplesion Markus Krankenhaus eine lange Tradition. Prof. Dr. med. Gottfried Lemperle, damals Chefarzt der Klinik für Plastische und Wiederherstellungschirurgie im St. Markus-Krankenhaus gründete 1980 den gemeinnützigen Verein Interplast-Germany. Dieser Verein organisiert kostenlose plastische Operationen in Entwicklungsländern - so auch in Paraguay, wo seit 2001 regelmäßig Interplast-Einsätze stattfinden. Der erste Einsatz dort stand unter Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Klaus Exner, dem damaligen Chefarzt der Plastischen Chirurgie des Markus-Krankenhauses. Durch diese langjährige Zusammenarbeit hat sich nicht nur eine sehr gute Kooperation mit den einheimischen Kollegen, freiwilligen Helfern und medizinischen Institutionen des Landes entwickelt. Auch die Nachhaltigkeit der medizinischen Hilfe ist somit gewährleistet.

 

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Das AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS bildet gemeinsam mit dem AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS die AGAPLESION FRANKFURTER DIAKONIE KLINIKEN gemeinnützige GmbH. Die beiden Kliniken verfügen über insgesamt 872 Betten und 70 teilstationäre Plätze. Im Jahr 2018 wurden dort rund 37.250 Patienten stationär, mehr als 12.100 Patienten vor- oder nachstationär behandelt, rund 17.600 ambulante Notfälle versorgt sowie circa 2.350 ambulante Operationen vorgenommen.

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken. Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 23 Krankenhausstandorte mit über 6.300 Betten, 38 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 885 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, 16 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 15 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über 1,2 Milliarden Euro.

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