Neue Zentralsterilisation in Betrieb

Frankfurt am Main, 11. November 2019 – Die Zentralsterilisation der Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken wurde in den vergangenen sieben Monaten komplett neu errichtet. Jetzt hat sie am Standort Agaplesion Markus Krankenhaus ihren Betrieb aufgenommen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Baumaßnahmen pünktlich abgeschlossen werden konnten und wir nun die für den OP und die Stationen benötigten Instrumente und Geräte wieder in unserem Hause sterilisieren können“, sagt Geschäftsführer Jürgen Schäfer. Das sorgt für kurze Wege und sichert eine qualitativ hochwertige Sterilisation zum Wohle der Patienten.

In der sogenannten Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) werden täglich rund 90 Metallkörbe – sogenannte Siebe – mit jeweils bis zu 100 Operationsinstrumenten gemäß den Vorschriften des Medizinproduktegesetzes und der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts gereinigt, gepflegt, verpackt und in heißem Dampf sterilisiert. Die Abteilung versorgt sowohl das Agaplesion Markus Krankenhaus als auch das Agaplesion Bethanien Krankenhaus mit Sterilgut. Außerdem übernimmt sie die Aufbereitung von medizinischen Instrumenten und insbesondere die Plasmasterilisation für Einrichtungen in ganz Hessen und sogar in München.

„Ohne Steri steht ein Krankenhaus still. Umso wichtiger ist es da, dass die Zentralsterilisation jetzt über die modernsten Geräte verfügt, die unsere hohen Anforderungen erfüllen. Medizinische Instrumente und optische Geräte können nun nach Operationen und Eingriffen effizient und nach dem neuesten Stand der Technik gereinigt werden“, betont Jürgen Schäfer.

Während der Baumaßnahmen, deren Gesamtkosten über 5,5 Millionen Euro betragen haben, wurden die Räume der alten Zentralsterilisation komplett entkernt, sodass eine umfassende Modernisierung erfolgen konnte. In dieser Zeit konnten die Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken auf die Sterilisationsabteilungen der BG Unfallklinik Frankfurt am Main sowie des Universitätsklinikums Mainz zurückgreifen.

Bei der Gestaltung der neuen Aufbereitungseinheit wurde übrigens auch an das Wohlgefühl der Mitarbeitenden gedacht. Neben Tageslicht gibt es dort Wände, die mit gelben Blumen geschmückt sind und so eine angenehme Arbeitsatmosphäre verbreiten.

 

Die AGAPLESION FRANKFURTER DIAKONIE KLINIKEN mit ihren beiden Krankenhäusern AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUSund AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS bieten höchste medizinische und pflegerische Kompetenz auf dem neuesten wissenschaftlichen und technischen Stand. Als evangelische Krankenhäuser mit langer Tradition wird großer Wert auf eine liebevolle und persönliche Versorgung und Pflege der Patienten gelegt. Die beiden Kliniken verfügen über insgesamt 872 Betten und 70 teilstationäre Plätze. Im Jahr 2018 wurden dort rund 37.250 Patienten stationär, mehr als 12.100 Patienten vor- oder nachstationär behandelt, rund 17.600 ambulante Notfälle versorgt sowie circa 2.350 ambulante Operationen vorgenommen.
 

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken. Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 23 Krankenhausstandorte mit über 6.300 Betten, 38 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 885 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, 16 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 15 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über 1,2 Milliarden Euro.

 

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